Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.05.2005
Höchst erfreut zeigt sich Rudolf Walther über Carola Rönneburgs Buch, das in "schlanker, kein Wort verschwendender Prosa" erzählt, wie die "Italiener unser Leben verschönerten". Denn nur Kleingeister werden sie als schlichte Arbeitsmigranten ansehen, nach Rönneburgs Buch schwärmte der Rezensent von ihnen als von einem "lauschigen Maiabend, einen sanften Sommerregen", der Espresso und Prociutto ins Land getragen. Dass die Autorin außerdem noch mit Legenden wie dem "dolce far niente" aufräumt, rechnet ihr der Rezensent ebenfalls hoch an und betont, dass in Italien die Menschen nicht erst seit Hartz IV dazu gezwungen sind, in mehreren Jobs zu schuften.
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