Cox Habberna erzählt von ihrer Zeit am Deutschen Theater, ihren Tourneen und Freundschaften (mit Gregor Gysi) und von ihren Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten oder Dissidenten der DDR-Kuturszene wie Wolf Biermann. Die Schauspielerin schildert aus der Perspektive der Pendlerin zwischen den Welten das ganz normale Leben in der DDR und die durch die Wende 1989 hervorgerufenen Veränderungen im Verhalten und Fühlen der Menschen in Ost und West.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2004
Stefanie Tyroller findet es imponierend, wie "selbstbewusst" und unerschrocken sich die niederländische Schauspielerin Cox Habbema in ihrem Buch präsentiert. Sie hat ihre Erinnerungen an die Zeit am Deutschen Theater in Ost-Berlin von 1969 bis 1983, dazu Interviews, die ein Amerikaner 1986 mit DDR-Arbeitern führte sowie ihre Erfahrungen aus der Nachwendezeit in diesem Buch versammelt, fasst die Rezensentin zusammen. Dabei demonstrieren die Aufzeichnungen sowohl, dass Habbema sich in der DDR "wohl gefühlt" hat als auch, dass sie dem Regime nicht ohne Widerspruch gegenüber stand, meint Tyroller angetan. Sie betont, dass dieses Buch auch heute noch sehr lesenswert ist.
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