In Kooperation mit dem Manesse Verlag. 2 Cds mit 158 Minuten Laufzeit. Gekürzte Lesung von Matthias Ponnier. Die Weltherrscherin Torheit verkündet die Wahrheit, und sie tut es lachend: Dank ihrer dienstfertigen Zofen - Eigenliebe, Schmeichelei, Vergesslichkeit, Faulheit oder Lust - hat sie das ganze Erdenrund ihrer Macht unterworfen und ist nun Königin selbst über Könige. In diesem Meisterstück vorurteilsfreien Denkens erweckte Erasmus von Rotterdam die ironische Lobrede zu neuem Leben. Mit unübertroffener Leichtigkeit und rhetorischer Eleganz, rhythmischem Zauber und einzigartiger Musikalität zielt seine Rede nicht auf eine bestimmte Person, sondern auf alle denkbaren Dummheiten und Laster. "Das Lob der Torheit" ist ein unterhaltsames Buch, das in seiner scharfsinnigen Überzeichnung zum Lachen reizt. Die philosophische Tiefe des Buches besteht darin, dass die Torheit - ob als Forscherdrang oder Spielleidenschaft, Aberglaube oder Adelsstolz, Sophismus oder Eitelkeit - nicht nur als verdammenswertes Laster gesehen wird, sondern auch als notwendige Illusion, damit das Dasein überhaupt erträglich wird.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…