Aus dem Französischen von Christoph Haas. Nach dem Roman von George Simenon: Frank Friedmaier wächst im Bordell seiner Mutter auf. Aus Langeweile wird er zum Mörder und verrät die Frau, die ihn liebt. Doch sein Handeln hat Folgen. In einer namenlosen, besetzten Stadt erzählt Simenon eine düstere Geschichte von Schuld und Verlorenheit. Zeichner Yslaire setzt den existenzialistischen Noir-Krimi in Szene.
Rezensent Ralph Trommer scheint begeistert von Georges Simenons Roman in der Comic-Adaption von Jean-Luc Fromental (Text) und Yslaire (Zeichnungen). Der Band erzählt von einem gefühlskalten Mörder zur Zeit der deutschen Besatzung in Belgien, erklärt Trommer, wobei der historische Rahmen im Ungefähren bleibt. Wichtiger sind für den Kritiker der an Camus erinnernde existenzialistische Stil, den Fromental, wie er findet, in eine dichte Comic-Erzählung überträgt, und Yslaires stimmungsvolle, oft "giftig" wirkende Bilder. Ein eindringlicher Text aus einer Reihe von Comic-Adaptionen von Simenon-Klassikern, urteilt Trommer sehr angetan.
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