Johannes Merz untersucht das Herrschaftsverständnis der deutschen Fürsten an der Nahtstelle von Mittelalter und Neuzeit. Dabei geht er der Frage nach, worin in einer bestimmten Zeit die Herrschaft eines deutschen Fürsten begründet war, wie er seine Herrschaftsrechte im Konfliktfall wahrnahm und wo er - im Wortsinne - an seine Grenzen stieß. Im Zentrum steht die Analyse der Herrschaftskonflikte in Franken, konkret zwischen den Fürstbischöfen von Würzburg und ihren Nachbarfürsten von Brandenburg-Ansbach, Fulda und Mainz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2001
Ein Buch für Spezialisten, wie es aussieht. Denn was uns Erwin Seitz so zu sagen hat über diese Habilschrift, löst beim rechtshistorisch unbeleckten Leser nicht gerade heftiges Verlangen aus. Dabei ist Seitz voll des Lobes, weil der Autor sich weniger um spätmittelalterliche juristische Schriften, Fürstenspiegel und Chroniken schert, "in denen die Rechtsverhältnisse oft nur Wunschvorstellungen entsprachen", sondern über Nebenschauplätze - Kanzleibriefe und Gebrechenbücher, die vom Konflikt fürstlicher Parteien über Zoll-, Steuer- und Gerichtsrechte berichten - zum Kern deutscher Verfassungsproblematik vordringt. Auf diese Weise gelinge dem Autor - "in eleganter Sprache und Darstellung" -, die Wirksamkeit des Anspruchs "fürstlicher Obrigkeit" um 1500 zu überprüfen und ein Kapitel deutscher Verfassungsgeschichte wiederzugeben.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…