Herausgegeben und aus dem Englischen übersetzt von Lothar Waas. "De cive" ist unter Hobbes' Werken dasjenige mit der größten Wirkung auf die Rechts- und Staatsphilosophie der Neuzeit. Nicht mit dem in seiner Muttersprache verfassten "Leviathan", mit dem er sich zur Zeit der englischen Republik vor allem an seine Landsleute wandte, sollte er sich unter den Gelehrten des 17. und 18. Jahrhunderts einen Namen machen, sondern mit dieser erstmals 1642 auf Latein erschienenen Schrift. Allein mit ihr wurde er gleichsam über Nacht zu einer europäischen Berühmtheit. Vollständige Neuübersetzung erstmals in editionskritischer Übereinstimmung mit dem Originaltext.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 17.04.2018
Rezensent Otfried Höffe rät zum Studium von Thomas Hobbes' Schrift. Hobbes Grundmuster einer Staatstheorie hat laut Höffe nicht nur große Wirkungsmacht entfaltet, es liest sich auch dichter als der "Leviathan, meint er. Die Neuübersetzung von Lothar Waas begrüßt der Rezensent. Hochgelehrt erscheinen ihm die Einleitung, die Anmerkungen und die von Waas gewählten neuen Begriffe. Erfreulich findet er die Leinenbindung, das Namens- und das Begriffsregister.
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