Aus dem Englischen von Yvonne Badal. Seit vor ungefähr 2000 Jahren im China der Han-Dynastie die Erfolgsstory des Papiers begann, wurde es zum herausragenden Übermittler für Wissen, Ideen und Information - billig, leicht zu transportieren, für jeden erreichbar. Doch geht diese einzigartige Geschichte der Verbreitung von Gedanken, Überzeugungen und Erkenntnissen mit der Digitalisierung zu Ende? Ist das Zeitalter des Papiers vorbei? Alexander Monro folgt den Spuren des Papiers von Asien nach Europa, wo es erst im 13. Jahrhundert ankommt und die Basis schafft für Aufklärung, Veränderung, Bildung.
Ein Papier, äh: Buch im besten Sinn hat Ulrich Baron mit Alexander Monros kultur-, religions- und wissenschaftsgeschichtlich angelegter Nacherzählung der Karriere des Papiers gelesen. Was papierne Schriftkultur ist und woher sie kommt, aber auch, wie sie sich in virtueller Weise im Internet wiederfindet, erfährt Baron hier, dargestellt in epischer Breite und zwar so, dass er mitunter nach Details fahnden muss. Für Baron kaum ein Wermutstropfen, vermag ihm der Autor doch unter anderm einmal mehr die Zähigkeit des zum Buch gebundenen Papiers nicht nur zu versichern, sondern auch nachzuweisen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…