Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2026
ISBN
9783451037450 Gebunden, 352 Seiten, 30,00
EUR
Klappentext
"Nach so viel Schmerz und Pein" versammelt Briefe von Holocaust-Überlebenden, die sie nach ihrer Befreiung verfassten. Der Band dokumentiert die wohl persönlichsten Zeugnisse aus dem Übergang von der Katastrophe in ein ungewisses Danach.Eine Schwester schreibt ihrem Bruder, dass die Mutter nicht mehr lebt. Ein Ehemann sucht verzweifelt nach Frau und Kind und bittet alte Freunde um warme Kleidung. Diese und zahlreiche weitere Briefe machen die Realität der Befreiung greifbar - nicht als Moment des Triumphs, sondern als Beginn einer schmerzhaften Konfrontation mit dem Verlust.Jeder Brief wird durch eine historische Einordnung ergänzt. So entsteht ein facettenreiches Bild individueller Schicksale. "Nach so viel Schmerz und Pein" ist ein unverzichtbares Quellenwerk für alle Leserinnen und Leser, die den Holocaust jenseits der großen Narrative auf der Ebene einzelner Menschen und ihrer Schicksale verstehen wollen.Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen und einem gemeinsamen Vorwort des Freundeskreises Yad Vashem e. V. und der Alfred Landecker Foundation.
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