Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Isaac Sidel ist Kandidat der Demokraten für die Vizepräsidentschaft. Er hat es mit skrupellosen Republikanern, betrügerischen Polizisten und korrupten FBI-Agenten zu tun. Doch das ist längst nicht alles, womit sich New Yorks Oberbürgermeister herumschlagen muss. Neben der Unterstützung für den kommenden Präsidenten machen ihm auch mörderische Gangster aus der Bronx, Selbstmordattentäter und ein 85-jähriger Rumäne, bekannt als der Metzger von Bukarest, das Leben zur Hölle.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Aus dem zum Schein Realen und aus ganz einmaligem Wahnwitz erschafft Jerome Charyn - Professor für Film in Paris und Autor von unzähligen Büchern, in denen es um Babel, Hollywood, die eigene Kindheit in der Bronx, um Marilyn Monroe, um Tischtennis und immer wieder um Isaac Sidel geht - aus den wahrscheinlichsten und den unwahrscheinlichsten Zutaten also erschafft Charyn seine das Hier und Jetzt in blühende Absurditäten transformierenden Fantasmagorien.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.10.2008
Kurz fasst sich Christoph Haas in seiner Kritik dieses im Original schon vor neun Jahren erschienenen Bandes um Jerome Charyns Serien-(Anti)-Helden Isaac Sidel. Der ist inzwischen Bürgermeister von New York und kurz davor, auf dem demokratischen Ticket zum US-Vizepräsidenten gewählt zu werden. Darum aber geht es in diesem Roman, stellt Haas fest, fast nur so nebenbei. Reichlich viel weiterer Stoff und vor allem ein umfangreiches Figurenarsenal nämlich sind in dem Band versammelt. Was dem Buch, bedauert der Rezensent, nicht durchweg gut bekommt. Allzu "hastig" wird da Szene an Szene gereiht, "lässig" jedenfalls und "lakonisch" sei das am Ende nicht. Gut immerhin und geradezu hochaktuell findet Haas aber die "satirischen Spitzen", die Charyn zum Wahlkampf setzt.
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