Mit zwölf Schwarzweiß-Abbildungen. In Deutschland wurde Wladimir Putin viel zu lange verharmlost. Mit dem Angriff auf die Ukraine hat er den Krieg zurück nach Europa getragen. Und plötzlich steht alles in Frage, was bislang selbstverständlich erschien: Frieden und Freiheit, Sicherheit und Wohlstand.Katrin Eigendorf berichtet seit vielen Jahren für das ZDF aus der Ukraine. Hier erzählt sie von ihren Begegnungen mit Menschen, die von einem Tag auf den anderen alles verloren haben, von Familien, die zerrissen wurden, von Kindern, die ihre Kindheit verloren haben. Es sind Begegnungen, die immer wieder an die Schmerzgrenze gehen, auch für eine Reporterin. Doch noch nie war es ihr wichtiger, vor Ort zu sein und zu zeigen, worum es in der Ukraine wirklich geht: um den Kampf eines Volkes für Freiheit und Demokratie - auch in Europa.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2022
Rezensentin Viola Schenz lässt kein gutes Haar an diesem Buch der ZDF-Korrespondentin Karin Eigendorf, die hier von ihren Erfahrungen und Beobachtungen im Ukraine-Krieg berichtet. Auch wenn Vorsicht einer Reporterin gut zu Gesicht stünde, findet Schenz Eigendorfs Stil geradezu verharmlosend, manchmal betulich und oft banal: Soldaten sterben im Krieg, auf beiden Seiten, und auch Zivilisten leiden. Ein bisschen mehr Urteil hätte sich die Rezensentin schon erwartet von einer Journalistin, die seit Jahren aus der Ukraine berichtet. Und etwas weniger Egozentrik und journalistische Selbstgerechtigkeit.
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