Aus dem Englischen von Dagmar Hartmann. Ein wiederentdeckter Klassiker in neuer, hochwertiger Ausstattung: "The Ceremonies" ist ein Meilenstein des Horror-Genres. Eigentlich wollte Jeremy Freirs sich für den Sommer aufs Land zurückziehen, um an seiner Doktorarbeit zu schreiben. Doch er merkt schnell, dass die Bewohner des verschlafenen Dorfes Gilead einer religiösen Sekte angehören und seltsame Rituale befolgen. Jeremy wird immer tiefer in die Ereignisse verstrickt, bis in der Sommerhitze ein uraltes Grauen erwacht, das nicht aus dieser Welt stammt …
Fast vierzig Jahre alt ist der einzige Roman des Amerikaners T.E.D. Klein, erfährt man von Oliver Pfohlmann. Trotzdem versteht der Rezensent, weshalb dieses Buch jetzt überarbeitet und mit neuem Titel versehen, auf Deutsch vorliegt. Denn die fantastische Geschichte eines Literatur-Dozenten und seiner Studierenden liest sich höchst aktuell, weil sie mit dem Treiben christlicher Fundamentalisten das Auseinanderdriften der amerikanischen Gesellschaft vorwegnahm. Die fein durchdachte Psychologie des Romans, die überweltlichen Horrorszenarien, besonders aber die in der Handlung verwobenen Muster von Manipulation und Sexualität als Instrumente der Macht, begeistern Pfohlmann.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…