Angesichts der Bedrohung durch Kriege und Gewalt geraten unsere Überzeugungen und gesellschaftliche Werte zunehmend ins Wanken. Die Frage: Wer verteidigt im Ernstfall unser Land, unsere Freiheit?, lässt bestehende Männerbilder plötzlich in anderem Licht erscheinen. Brauchen wir jetzt vielleicht Männer, die sich klassischer Rollenmuster erinnern, ohne neue Interpretationen ihrer Rolle preiszugeben? Matthias Politycki macht sich auf die Suche nach einer neuen alten Männlichkeit. Bei der Lektüre von Borges und Hemingway fördert er überraschende Erkenntnisse zutage, und durch Verknüpfung von Literatur, Gegenwartsdebatte und persönlich Erlebtem gelingt ihm ein Essay zu einer der drängenden Fragen unserer Zeit.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…