Mit einem autobiographischen Essay von Wolfgang Marcus. Zwischen 1946 und 1989 existierte in der Sowjetisch Besetzten Zone Deutschlands (SBZ) und in der DDR nur eine Einheitsjugendorganisation - die Freie Deutsche Jugend (FDJ). Sie befand sich von Anfang an unter der personalpolitischern undspäter auch unter der ideologischern Kontrolle der KPD/SED. Dennoch konnten sich in den ersten Jahren nach Kriegsende Jugendvertretungen der "bürgerlichen" Parteien CDU und LDP entwickeln, die allerdings 1949/50 der kommunistischen Gleichschaltung zum Opfer fielen. Die Studie untersucht am Beispiel der "Jungen Union" der CDU Sachsenden Weg christlicher Jugendlicher aus dem "Dritten Reich" in der SBZ. Dabei kommt die Bedeutung der kirchlichen Sozialisation der jungen Akteure ebenso zur Sprache wie ihr Verhältnis zur FDJ und zur älteren Führung der eigenen Partei sowie ihre Bemühungen um eigene Interessenvertretungen und politisch-programmatische Entwürfe.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…