Warum eine superintelligente KI uns alle vernichten würde
Droemer Knaur Verlag, München 2026
ISBN
9783426574669 Gebunden, 304 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Nikolas Bertheau. Was passiert, wenn die Künstliche Intelligenz uns in jeder Hinsicht überlegen ist? Für Eliezer Yudkowsky, Pionier der KI-Sicherheitsforschung, würde es die Auslöschung der Menschheit bedeuten. Gemeinsam mit Nate Soares zeigt er, warum die derzeitige unkontrollierte KI-Forschung uns in den Abgrund führt - denn eine Superintelligenz wird niemals menschliche Werte teilen. Dieses Buch ist der eindringliche Appell, sich dem KI-Hype zu widersetzen, bevor die Katastrophe unumkehrbar ist.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.09.2026
Es sieht nicht gut aus für die Menschheit, wenn KI die Kontrolle übernimmt, liest Rezensentin Vera Linß im Buch der Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, die am Machine Intelligence Research Institut beschäftigt sind. Für viele ist das, wovor die beiden warnen, Alarmismus, aber Linß haben sie mit ihrem Szenario von der Gefahr überzeugt: Sie haben sich das fiktive KI-Modell "Sable" ausgedacht, an dem sie zeigen, dass eine KI immer darauf ausgelegt ist, alle Ressourcen und Möglichkeiten auszuschöpfen. Alles, was das Modell einschränken könnte, zum Beispiel andere Algorithmen, aber auch Menschen, muss beseitigt werden, liest die Kritikerin, die diese Aussichten ziemlich beklemmend findet. Dafür muss die KI auch gar kein Bewusstsein haben, die Intention reicht, erklären ihr die Wissenschaftler. Eine Lösung, die alle Probleme beiseite schafft, können sie der Rezensentin auch nicht bieten, sie schlagen aber vor, dass zwischen den mächtigen Staaten Abkommen getroffen werden, analog zu Atomvereinbarungen. Der größte Verdienst dieses überzeugenden Buches ist für Linß, dass Yudkowksky und Soares die Dringlichkeit solcher Abkommen klarmachen.
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