Aus dem Englischen von Zoran Drvenkar. Elster ist verzweifelt: Sie wird nie wieder fliegen können. Hund, auf einem Auge blind, vereinbart mit ihr, dass sie künftig die Aufgabe seines fehlenden Auges und er die ihrer Flügel übernehmen wird. Mit dem einträchtigen Zusammenleben der beiden ist es jedoch vorbei, als Fuchs - charismatisch, ruhelos, unglücklich und unendlich einsam - im Busch aufkreuzt. Elster weiß instinktiv, dass man ihm nicht trauen kann, und doch erliegt sie seinen Einflüsterungen. Er verleitet sie dazu, Hund zu verlassen und mit ihm zu ziehen - in die glühend heiße Wüste.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2003
Hans ten Doornkaat möchte dem Carlsen Verlag (er verlegt in Deutschland die Harry Potter-Bücher) zu diesem rundherum gelungenem, ja beeindruckenden Buch ein Kompliment aussprechen, denn die "Potter-Pinke" sieht er auf diese Weise mehr als sinnvoll genutzt. Margaret Wild erzähle eine "aufwühlende Fabel" von der Freundschaft zwischen einem einäugigen Hund und einer Elster mit gebrochenem Flügel, die durch die Schmeicheleien des titelgebenden Fuchses herausgefordert wird. Es kommt zum Verrat. Die Ernsthaftigkeit des Themas hat den Rezensenten überrascht, ebenso der "Mut zum Ungestümen" des Illustrators Ron Brooks, dessen "kühnen Gestus" er lobt. Die in einem "raffinierten Erzählstakkato" erzählte Geschichte von Margaret Wild sieht Doornkaat adäquat übersetzt, und überhaupt gefällt ihm die ganze stilvolle Aufmachung des Buchs.
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