Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.04.2005
"Kinder, lernt Griechisch!", ruft Albert von Schirnding und preist die antike Sprache als Schlüssel zur Welt des Geistes und zum eigenen Selbst. Der Rezensent Walter Hinck stimmt ihm von ganzem Herzen zu: "Solche Worte sind Leuchtturmzeichen in Zeiten zunehmenden Schrumpfens humanistischer Bildung." Es geht, so Hinck, in diesen Essays um die Altphilologen, die dem Autor selber einst diese Türen aufgestoßen haben. Schirnding danke es ihnen auch damit, dass er in seinen Textstudien seine "Wahrnehmungsfähigkeit für das Echo der griechischen in der deutschen Literatur" demonstriert - so wie im vorliegenden Band in seinem Essay über Thomas Mann und die Antike.
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