Mit großer Ruhe entfaltet Alessandro Sanna auf hunderten schmaler Panoramen die Erfahrung von Landschaft und Zeit, die im Rhythmus der vier Jahreszeiten vergeht. Als feine Silhouetten erscheinen am Ufer die Menschen, und allein die Bilder erzählen ihre Geschichten. Von Stürmen und Nebel, von der Hitze des Sommers und lauen Nächten, von Liebe, Geburt und Gemeinschaft. Liebeserklärung an das Leben am Fluss in Bildern aus Wasser und Licht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014
Rezensent Hassan Al Mohtasib findet kaum genug Worte, um Alessandro Sannas neues Buch "Der Fluss" zu loben. Wie eine "spirituelle Stimmungscollage" erscheinen ihm die Aquarellbilder Sannas, die stark und unberechenbar vom Wandel der Jahreszeiten erzählen. Bisweilen erinnern den Kritiker die Bilder an die Kameraführung eines "lombardischen Malers". Auch die Dialoge haben den Rezensenten in ihren Bann gezogen.
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