In diesem Sammelband geht es um Kultur in Düsseldorf. Zeit- und Ortszeugen aus verschiedenen Generationen kommen zu Wort. Ein vielstimmiger Chor verschiedener Temperamente, Erfahrungen, Aufgabengebiete. Neben Lob und Anerkennung vernimmt man aber kritische Stimmen...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.11.2001
Weil Düsseldorf kein Dorf ist, meint Hartmut Hänsel, ist die Lektüre dieses Buchs durchaus lohnenswert, insbesondere natürlich für den Düsseldorfkenner bzw. -liebhaber. In dem Band hat die Herausgeberin Alla Pfeffer, Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller in Nordrhein-Westfalen, 73 autobiografische Berichte versammelt, so Hänsel, von Autoren, die "kulturelle Aufgaben" in Düsseldorf wahrgenommen haben: Schauspieler, Galeristen, Architekten und Dichter beispielsweise. Wer Düsseldorf liebt, wird mit der Lektüre dieser Hommage seine Düsseldorf-Gefühle noch vertiefen können, ist sich der Rezensent sicher.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…