Was für ein Mann! Dieser Herold ist ein wahrer Held, wie im Märchen. Er traut sich alles zu, kriegt alles hin, löst sämtliche Probleme (noch dazu in eleganten Reimen!). Wird er es aber auch schaffen, wie versprochen mit coolem Geschenk zum Geburtstag seiner Tochter zu erscheinen? Dreizehn Abenteuer muss er dafür bestehen, eines verrückter als das andere. Selbstgewiss legt er los, denn auch als viel beschäftigter Papa muss man(n) seine Versprechen halten. Höchste Zeit, Herold!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2014
Cool lesen sich die Bücher der Frankfurter Zeichnerin und nun auch Texterin Anke Kuhl, findet Andreas Platthaus. Für Platthaus reimt sich das nicht nur auf den Nachnamen der Künstlerin, sondern macht vor allem viel Spaß beim Lesen und Anschauen. Dass Kuhl in der Tradition von Gernhardt, Traxler und Co zeichnet und in diesem Buch nun auch reimt, scheint Platthaus unproblematisch insofern und ein Vergnügen, als Kuhl ihr Versschema beherrscht und auch die kleinen Abweichungen und den gehobenen Nonsens. Der Normalo-Superheld in diesem offensichtlich nicht nur für Kinder geeigneten Bilderbuch jedenfalls hebt schon mal einen "Brocken / mit Beinchen und mit Socken". Anzuschauen ist das laut Platthaus mal in großzügigen Arrangements, mal im Comicformat, immer jedoch schön.
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