Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2003
Hannah-Ahrendt-Monografien waren in den letzten Jahren keine Seltenheit. Umso erstaunter ist der mit "lx" zeichnende Rezensent, dass Antonia Grunenberg in ihrer "kleinen Monografie" kaum je einen ihrer Vorgänger anspricht. Trotzdem scheint ihm das Büchlein, das in zwölf kurzen und "zu den Quellen zurückführenden" Kapiteln die "Verbindungswege zwischen Arendts Leben und Werk" nachzeichnet, gefallen zu haben. Auf die Frage "Was bleibt?" antworte Grunenbergs Monografie: "der Abschied vom System, der Abschied auch von vorgegebenen Antworten", oder wie es Hannah Ahrendt selbst formuliert habe, "Denken ohne Geländer".
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