Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2000
Sehr skeptisch steht Richard Kämmerlings dem Buch über einen utopischen Computer-Sozialismus gegenüber. Es wirft dem Autor Unredlichkeit vor, wenn es sei nichts weniger als "Etikettenschwindel", wenn er seine eigenen Entwürfe einer utopischen Zukunft als Gespräche mit dem Erfinder des Computers Zuse ausgebe. Es sei bekannt, dass Zuse selbst, der hier als Gewährsmann für die Thesen des Autors benutzt werde, den Möglichkeiten von Computern kritisch gegenüberstand und es sei "mehr als fraglich", ob er dem "unheimlichen Optimismus" des Autor zugestimmt hätte, so der Rezensent. Peters gehe nämlich davon aus, dass die Planwirtschaft nicht hätte scheitern müssen, sondern durch richtige Computersteuerung durchaus funktionieren würde, was der Rezensent lakonisch mit "schöne neue Welt" kommentiert.
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