Anton Erkelenz (1878 - 1945) war ein sozialliberaler Gewerkschafter und Politiker. Aus der Gewerkvereinsbewegung kommend, engagierte sich Erkelenz zunehmend in der Parteipolitik. Von 1918 bis 1930 spielte er in der Deutschen Demokratischen Partei eine wichtige Rolle. Enttäuscht über den Niedergang des organisierten Liberalismus trat er 1930 zur SPD über. Diese politische Biographie beschreibt das Wirken eines Mannes, der im deutschen Liberalismus eine Ausnahmestellung einnahm.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2007
Wolfgang Elz zeigt sich zufrieden mit Axel Kellmanns Arbeit über den sozialliberalen Politiker Anton Erkelenz, der im Kaiserreich und in der Weimarer Republik eine Vermittlung von Liberalismus und Arbeiterbewegung anstrebte. Wie Elz berichtet, betätigte sich Erkelenz in Organisationen der liberalen Richtungsgewerkschaften, war Abgeordneter in der Nationalversammlung und im Reichstag für die linksliberale Deutsche Demokratische Partei, und wechselte 1930 zur SPD. Elz lobt die Arbeit als "gut lesbar". In mancher Hinsicht aber scheint sie ihm ein wenig zu knapp. So bleibt zu seinem Bedauern die private Seite des Politikers völlig unterbelichtet. Aber auch sonst hätte er sich manchmal mehr Informationen gewünscht, etwa über die genaue Funktion von Erkelenz als "Vorsitzender des Parteivorstands" der DDP.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…