Wir leben in einer Umbruchszeit: Ideenreich, konstruktiv, pointiert und ohne die üblichen Verdächtigungen hält Bernhard von Mutius der Nation den Spiegel vor. Kein Rezeptbuch für alle Probleme - 64 kurze Geschichten, die anregen, den Umbruch als Aufbruch zu begreifen und seine Chancen zu ergreifen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2007
Rezensentin Dagmar Deckstein freut sich über das Buch des "Zukunftsdenkers" Bernhard von Mutius, der das Bild eines Deutschlands im Umbruch von Industrie- zu Kreativitätsgesellschaft zeichnet. In 64 Kurzessays entdeckt der Sozialwissenschaftler und Philosoph einerseits deutsche Beharrlichkeit, Verzagtheit und Kleingeist, berichtet deckstein, andererseits aber auch "Nischen des Aufbruchs" und Menschen mit "Grenzgänger-Kompetenz", die den Mut besitzen, eingetretene Pfade zu verlassen, Fächergrenzen zu überschreiten und mit Kreativität innovative Projekte zu schaffen. Die Rezensentin rechnet es dem Autor hoch an, dass er auf erlebbar mache, was sie Paradoxie nennt und für den Schlüsselbegriff des 21.Jahrhunderts hält. Schließlich freut sich Deckstein, dass die spannende Lektüre ebenso grenzüberschreitend in keine der eingefahrenen Schubladen passt.
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