Aus dem Serbischen von Katharina Wolf-Griesshaber. Illustratoinen von Christian Thanhäuser.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.03.2009
Wunderbar gefallen hat Ilma Rakusa dieses kleine Buch des serbischen Erzählers und Essayisten Bora Cosic. In den Erinnerungen an die Nachkriegsjahre in Belgrad, das Leben des Ich-Erzählers, seiner Freunde und Bekannten findet sie wie in Cosics Romanen eine Fülle von "phantastischen Begebenheiten" und "skurrilen Szenen". Sie hebt hervor, dass der Autor auch hier wieder seinen Sinn für Komik, für die satirische Aufbearbeitung der Absurditäten des Daseins unter Beweis stellt. Gleichwohl vernimmt sie bei Cosic diesmal vermehrt Wehmut und "elegische Töne".
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