Aus dem Amerikanischen von Judith Schwaab. Ein blinder Junge und eine Nonne verschwinden. Einfach so, am helllichten Tag. Dann ein Leichenfund im Garten des New Yorker Oberbürgermeisters. Vier Tote mit herausgeschnittenen Herzen - und auch die Nonne ist dabei. Doch wo ist der Junge? Die Polizei, die Politik, die Medien, es wird viel geredet in der Stadt, die niemals schläft, und noch mehr wird verschwiegen. Nur Detective Mallory ahnt, dass irgendwo da draußen ein blindes Kind ist, allein mit seinem Mörder. Und dass nicht mehr viel Zeit bleibt, das Schlimmste abzuwenden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.11.2018
Die hat uns gerade noch gefehlt, findet Rezensentin Sylvia Staude und meint damit Detective Mallory - die unverwüstliche und erstaunlich clevere Ermittlerin aus Carol O'Connells laut Staude spannungs- und witzreichen Thrillern. In "Blind Sight" versucht sie das mysteriöse Verschwinden eines blinden Jungen und seiner Tante aufzuklären und kommt außerdem einem Serienmörder mit offenbar politischen Beweggründen auf die Spur, lesen wir. Den Zusammenhang zwischen diesen zwei Handlungssträngen muss die Autorin in diesem Fall jedoch an den Haaren herbei ziehen, meint Staude, die das allerdings überhaupt nicht stört. Schließlich sind es in ihren Augen doch gerade solche "Ausflüge ins Unglaubliche", die das besondere Lesevergnügen von O'Connels Kriminalromanen ausmachen.
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