"Ja, ich liebe meine Sahara, ich liebe sie mit einer dunklen, geheimnisvollen, tiefen, unerklärlichen, aber durchaus wirklichen und unzerstörbaren Liebe." Weitgehend unerforscht war die Sahara, die Isabelle Eberhardt (geboren 1877 in Genf, gestorben 1904 in Ain Safra) so oft durchstreifte. Gekleidet wie ein Mann in Gandoura und Burnus, bereiste sie Algerien und die Gebiete nahe den Grenzen Marokkos und Tunesiens. Aus kritischer Distanz beobachtete sie das Agieren der französischen Kolonialmacht und zeichnete in ihren Reportagen, Briefen und Tagebüchern ein einfühlsames Bild der Menschen und der Natur. Als einer der wenigen Europäer wurde sie aufgenommen in eine Bruderschaft, und sie ist die einzige Europäerin, nach der in Algier eine Straße benannt ist.
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