Aus dem Französischen übersetzt von Erika und Karl A. Klewer. Meister Yang, ein berühmter Weiser aus dem alten China, nimmt einen kleinen Jungen bei sich auf. Als dieser eines Nachts entdeckt, dass Meister Yang das Adler-Boxen beherrscht, macht er es ihm nach. Darüber ist der Meister anfangs gar nicht erfreut, doch mit der Zeit beginnt er, den Jungen, dem er den Namen 'Junger Adler' gibt, in seine Geheimnisse einzuweihen. Jahrelang übt Junger Adler - so lange, bis er so vollkommen wird wie sein Meister und er dessen Erbe antreten kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2006
Voller Bewunderung schreibt Andreas Platthaus über Chen Jianghongs Bilderbuch. Dass ihm der Band als eine "Schule des Sehens" erscheinen kann, verdankt sich der Kombination klassischer chinesischer Malkunst und ihrer Materialien mit westlichen Wahrnehmungsgewohnheiten. Platthaus erklärt die Anziehung der Bilder mit ihrer Dynamik und Dramatik, die ihn das Geschilderte förmlich spüren lässt. Und dann ist da noch die lustvolle Einweisung in eine sich um Maßstabstreue und Zentralperspektive wenig scherende, gleichwohl einer traditionellen Bildsprache verpflichtete Sichtweise. Platthaus ist begeistert. Die Schlichtheit der Handlung (einer Kung-Fu-Rache-Story) lässt ihn dagegen kalt. Wen kümmerte die schon, wenn das alte China so einleuchtend Gestalt annimmt.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…