Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Eines Tages kam ein Fremder an. Er war müde und hatte nur einen Koffer bei sich. Das war schon komisch. Was will er hier? Woher ist er gekommen? Und was ist in seinem Koffer? Hase, Vogel und Fuchs sind misstrauisch und glauben dem Fremden nicht, als er erzählt, dass er seine Lieblingstasse und auch sein Zuhause in seinem Koffer hat . Als der vor Erschöpfung einschläft, brechen sie aus lauter Neugier den Koffer auf. Sie finden tatsächlich eine zerbrochene Tasse und ein Photo von seinem Zuhause. Sie haben ein schlechtes Gewissen, kleben die Tasse und bauen eine Hütte für den Fremden. Und jetzt wollen sich alle besser kennenlernen. Eine Bilderbuchgeschichte, die schon kleinen Kindern erzählt, wie wichtig es ist, Fremden mit Offenheit zu begegnen.
Eigentlich wollte Chris Naylor-Ballesteros ein leichtes und lustiges Bilderbuch über das "Zuhause-Gefühl" zeichnen. Rezensentin Katrin Hörnlein kann sich nun freuen, dass die Geschichte sich verselbstständigt und einen anderen Weg genommen hat. Die Botschaft ist einfach und unmissverständlich, erklärt sie: Seid mitfühlend, auch dem Fremden gegenüber. Genauso einfach und klar sind auch Ballesteros Zeichnungen und Dialoge, erklärt die Rezensentin. Mit kurzen, direkten Wortwechseln und den bunt gezeichneten Tieren auf viel weißem Papier gelingt es ihm hoffentlich, so Hörnlein, auch bei den jüngsten Lesern Empathie auszulösen für das fremde grüne Wesen, das bei den Hauptfiguren in diesem Büchlein anfangs so viel Argwohn ausgelöst hat.
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