Christoph Strupp analysiert die theoretischen Aspekte der Kulturgeschichtsschreibung Huizingas und geht darüber hinaus, indem er Huizingas Tätigkeit als Kulturkritiker und sein weitreichendes Engagement im allgemeinen kulturellen und wissenschaftlichen Leben der Niederlande einbezieht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2000
Dem "berühmtesten niederländischen Historiker" sieht der "uha" abgekürzte Rezensent mit dieser Biographie offenbar ein gebührendes Denkmal gesetzt. Wenigstens haben ihm die "umfangreichen Archivstudien" Eindruck gemacht, mit deren Hilfe der Autor Huizingas wissenschaftliche, kulturpolitische und kulturkritische Leistungen aufarbeite, wie er schreibt. Wenig ergiebig dagegen findet er den im Buch enthaltenen historiographiegeschichtlichen Abriss der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, "vor dessen Hintergrund die sogenannten `postmodernen` Anteile in Huizingas Werk diskutiert werden". Die "ausgetrampelten Pfade", die der Autor laut "uha" in diesem Fall bevorzugt, erweisen sich also als Sackgassen.
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