Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Kristian Wachinger. Ariane ist Abiturientin, intelligent, voller moderner Ideen, auch zur Emanzipation und zur Liebe. Da ihr die Männer zu Füßen liegen, gibt sie sich besonders cool. Und will mit ihnen so spielen, wie Männer es mit Frauen tun. Als sie dem älteren Konstantin begegnet, achten beide darauf, sich bloß nicht ineinander zu verlieben. Doch es kommt anders.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2021
Rezensent Niklas Bender lernt die Balance der Liebe kennen mit Claude Anets 1920 erstmals erschienenem Roman aus dem Zwischenkriegsfrankreich. Die Frische und Eleganz, mit der der Autor seine Russland-Kenntnisse in einer psychologisch dichten Liebesgeschichte um eine junge Frau und zwei Männer unterbringt, hält Bender für entzückend. Das Wesen der "modernen Liebe" zwischen Geheimnis, Verletzlichkeit und Sturm kann der Autor in seinem Buch anhand unterschiedlicher Standpunkte vermitteln, findet Bender.
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