Aus dem Englischen von Uwe Friesel, Nele Maar, Paul Maar und Carola Mendler. Schon mal von einem Jungen gehört, der nicht genau weiß, wie alt er ist? Nein, nicht irgendwo weit, weit weg. Fast bei uns um die Ecke. Grimpel ist so ein Junge. Er lebt in England und ist ungefähr zehn Jahre alt. Er hat Eltern, die immer für eine Überraschung gut sind. Und manche Überraschungen liebt er! Als seine Eltern aber plötzlich für fünf Tage nach Peru verschwinden, wird Grimpel ganz schön auf die Probe gestellt ... Die Kinderbuchklassiker "Grimpel" und "Grimpel superhöchstbestens" in einem Band mit Grimpels gesammelten Rezepten zum Nachkochen und den Originalillustrationen der Erstausgaben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.04.2008
Thomas Binotto zeigt in einer knappen Kritik freudig bewegt die Neuausgabe von Clement Freuds Kinderbuch "Grimpel" an, das vor fast vier Jahrzehnten zum ersten Mal auf Deutsch erschien. Nichts hat die Geschichte des Jungen Grimpel, dessen ziemlich schräge Eltern verreisen und ihn, nur durch Notizzettel und Telegramme geleitet, sich selbst und der Meisterung des Alltags überlassen, an Komik eingebüßt, versichert der begeisterte Rezensent. Pädagogisch Wertvolles oder psychologische Einsichten allerdings sind von diesem Kinderbuch des Enkels von Sigmund Freud nicht zu erwarten, warnt der hingerissene Binotto.
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