Mit Illustrationen von Cornelia Funke. Baba Jagas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob weit nach Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab - auf der Spur der Dunklen Fee. Aber den Zweck der Reise bestimmt ein anderer: der Erlelf hat den Handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt Jacob und Fuchs mehr über seinesgleichen, als sie je erfahren wollten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2015
Mit "Das Goldene Garn" spinnt Cornelia Funke die Geschichte um die Brüder Jacob und Will Reckless fort, die aus dem New York der Gegenwart durch einen Spiegel in eine Märchenwelt geraten, fasst Tilman Spreckelsen zusammen. Und wie das Motiv des Spiegels als Tür zum Wunderland sind auch die Figuren, die das Märchenreich bevölkern, bekannt: nach dem Personal des Grimm-Universums im ersten und dem Fundus der französischen Märchen im zweiten Band orientiert sich die Autorin nun nach Osten, lässt etwa die russische Hexe Babajaga auftreten und Teppiche abheben, berichtet der Rezensent, wobei sich Funke als "souveräne Interpretin und Arrangeurin ihres heterogenen Materials" erweist.
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