Aus dem Amerikanischen von Christian Lux. Mit Illustrationen von Mahendra Singh.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.11.2009
Dem Thema ganz nah, dem Ringen um neue poetische Ausdrucksweisen angesichts der Diagnose: HIV positiv. So fühlt sich Tobias Döring beim Lesen dieser Auswahl von rund vierzig Gedichten aus der Hand D. A. Powells. Döring sieht den Dichter in der amerikanischen Traditionslinie romantisch-konfessioneller Dichtung. Die Verse, lang, ausschweifend, ohne Zeilensprung, wie wir erfahren, bestechen laut Döring durch ihre Leichtigkeit, ohne dabei frivol oder larmoyant zu wirken. Im Mittelpunkt, erklärt uns der Rezensent, steht die Suche nach einer Sprache, die weder verschweigt noch beschwört. Ein ernsthaftes, doch mitunter geradezu als Selbstverständlichkeit begriffenes Unterfangen, so Döring.
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