Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003
Keinen Satz zuviel gibt es in diesem kurzen, stillen aber sehr dichten Kinderbuch von Do van Ranst, das von einem leisen Humor geprägt ist, , findet Imke Meier. Ganze sieben Sätze nur darf Dina in ihrer Nebenrolle sprechen, obwohl sie von der Hauptrolle geträumt hat, fasst Meier kurz die Handlung zusammen. Genauer gesagt: sieben Sätze und ein Kuss, und der ist gar nicht so einfach, stellt Dina fest - und merkt, erläutert Meier, dass Nebenrollen die größere Herausforderung darstellen können. Der junge belgische Autor Do van Ranst erzählt ganz dicht an seiner Hauptfigur, führt die Rezensentin aus, so dass die kleinen Leserinnen und Leser mit Dina bangen, hoffen und sich freuen könnten; zugleich nimmt die Geschichte ungeahnte Entwicklungen, so dass man am Ende fast traurig ist, so zumindest Imke Meier, bei der Premiere nicht persönlich anwesend zu sein.
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