Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Er war das Kultobjekt der 80er Jahre: der Zauberwürfel, auch "Rubik's Cube" genannt. Bis heute ist sein Bann ungebrochen. Jeder siebte Mensch auf der Erde hat mit ihm gespielt, das sind über eine Milliarde. Unzählige Bücher sind bereits über ihn geschrieben worden. Doch einer hat bislang geschwiegen: der Erfinder, Ernö Rubik. Nun erzählt er vom Zauberwürfel und seiner Welt. Er beschreibt sein Leben mit dem Würfel, erzählt dessen Geschichte und fragt, was wir aus ihr lernen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2020
Cornelius Dieckmann liest Erno "Zauberwürfel" Rubiks autobiografische Skizzen mit einiger Freude. Zwar räumt Rubik gleich zu Beginn ein, das Schreiben zu hassen, wie Dieckmann berichtet, und Rubik setzt mitunter auch einfach Pünktchen, wenn ihn die Lust verlässt, oder er lässt kurzerhand seine Erfindung sprechen. Interessantes über sein Leben als eher schüchterner Muttersohn mit Spaß an Puzzle-Spielen und formvollendeter Architektur vermag Rubik laut Dieckmann aber dennoch zu berichten, assoziativ von der Spieltheorie zur KI wandernd und - wie soll es anders sein: reichlich verspielt.
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