Wir nutzen ihn zum Musikhören, zum Schneiden und Fräsen, zum Vermessen und zum Operieren - inzwischen gibt es kaum einen Bereich unseres Lebens, in dem wir nicht auf die Hilfe des Lasers zurückgreifen. Zum 50. Geburtstag des Lasers erzählt Ernst Peter Fischer, wie Wissenschaftler das gebündelte Licht nutzbar machten und damit eine deutsche Erfolgsgeschichte schrieben. Der erste Laser warf sein Licht im Jahr 1960 in die Welt: Dem Physiker Theodor Maiman war es gelungen, mithilfe eines Rubins erstmals Laserlicht zu erzeugen. Die theoretischen Grundlagen des Lasers hatte Albert Einstein bereits im Jahr 1917 beschrieben, nun endlich konnte die Kraft des gebündelten Lichts auch praktisch angewandt werden. Seit den sechziger Jahren hat die Lasertechnologie eine rasante Entwicklung erlebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2010
Das Laserlicht wird 50! Durchaus Grund, ihm zum Jahrestag einen Jubiläumsband zu widmen, findet Rezensent Ulf von Rauchhaupt. Aber vielleicht nicht unbedingt Ernst Peter Fischers schlicht "Laser" betitelte Studie. Denn obwohl es dem Wissenschaftshistoriker gelingt, beispielsweise die "quantenphysikalischen Wurzeln" des Lasers lesenwert und verständlich zu erklären, lässt er leider die für eine Wissenschaftsgeschichte notwendige Gründlichkeit vermissen, moniert Rauchhaupt. Außerdem werde der Maser - der Vorgänger des Lasers - sträflich vernachlässigt. Stattdessen schreibe Fischer allein die "deutsche Erfolgsgeschichte des Lasers"; da wird dieser kurzerhand von seinem "Todesstrahl-Image" befreit, damit die Großtaten deutscher Industrieunternehmen umso mehr zur Geltung kämen. Das geschieht in einem teilweise so affirmativen Ton, dass der Rezensent sich an firmeninterne Werbeprosa erinnert fühlt. Weit entfernt von Fachwissen werde das Buch nicht einmal populärwissenschaftlichen Ansprüchen gerecht, bemängelt der zunehmend genervte Kritiker.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…