Mit ca. 61 Tritonabbildungen. Text: Veronica Volkow und GraDO. In ihren neuen Bilder gestattet Flor Garduno dem Betrachter Einblicke in ihr intimes, sehr weibliches Universum, dessen Zentrum die eng miteinander verknüpften Themen Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit sind. Das natürliche Licht beleuchtet Tableaus, die eine große Ruhe und Sinnnlichkeit ausstrahlen und als Meditation über die Zeit und Vergänglichkeit verstanden werden können. Das Buch beinhaltet eine Sammlung von Stilleben, Akten und Porträts.
Alles perfekt. Licht und Schatten, die Inszenierung - makellos. Und dennoch konnte der Fotoband Brigitte Werneburg nicht überzeugen. Von der ehemaligen Assistentin des mexikanischen Star-Fotografen Manuel Alvarez Bravo hat sie schon Besseres gesehen (in dem Band "Wittness Of Time" zum Beispiel). Hier, bei den sämtlich im Atelier entstandenen Bildern, schreibt sie, scheitert Garduno an den Klischees der erotischen Fotografie, an der "gewöhnlichen Symbolik" und der Überästhetisierung. Bilder wie das des blumengeschmückten, barbusigen Mädchens hat man schließlich schon tausendmal gesehen. Scheitern also, lernen wir, lässt sich auch "in Schönheit, Bedeutsamkeit und Exotismus".
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen…