Mit zahlreichen Farbfotos auf Tafeln. Die komplette Zerstörung der afghanischen Infrastruktur nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen und den amerikanischen Bombardements ist Thema der engagierten Fotografien von Simon Norfolk, die zwischen 1979 und 2001 entstanden sind.
Der dokumentarische Fotoband von Simon Norfolk über die Spuren des 25 -jährigen Krieges in Afghanistan, macht nach der Ansicht des Rezensenten Robert Hodonyi die tragische Geschichte des Landes überaus deutlich. Einige Fotos lassen Natur und Kultur regelrecht miteinander verschmelzen und andere Abbildungen zeigen die "rostigen Übereste von militärische Anlagen", die wie "Skelette von Dinosauriern" aussehen würden, und das alles, ohne anzuklagen, so ein beeindruckter Hodonyi. Aber der Rezensent erkennt in einigen Bildern auch Spuren von Hoffnung, wie die Bilder über Papierdrachen und Luftballons. Außerdem weist Hodonyi darauf hin, dass Norfolk, der schon Nordirland, Osteuropa, Ruanda und Namibia bereiste, für diesen Fotoband über Afghanistan mit dem European Publisher Award ausgezeichnet wurde.
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