Mit farbigen Bildern von Stephane Girel. Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort von Wilhelm Topsch. Eigentlich ist Laura ein Kind wie alle anderen. Doch ihre Augen sind schräger und es sieht immer ein bisschen so aus, als ob sie lächelt. Weil Laura ein Mädchen mit Down-Syndrom ist, besucht sie eine besondere Schule. Aber seit kurzem geht Laura einmal in der Woche in die Grundschule. Und, siehe da, es gibt Dinge, die Laura viel besser kann als die anderen Kinder!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Den großen Pluspunkt des Buches von Florence Cadier sieht Barbara von Korff Schmising in der Persepektive: Hier erzählt die behinderte Laura selbst von den Höhen und Tiefen ihres Lebens und ihren Problemen mit den sogenannten Normalen. Und so hätte der "unprätentiöse" Text das "betuliche" Nachwort gar nicht nötig, findet Schmising. Zumal die "liebenswert witzigen" Illustrationen, in denen die Eitelkeiten, Selbstfindungsprobleme und Komplexe der eigentümlichen Bewohner der normalen Welt auf die Schippe genommen werden, "allerbeste Überzeugungsarbeit" leisten. Der Rezensentin gefällt der "Übermut" des Illustrators, der mit "feinem Strich und durchsichtigen, klaren Farben" beweise: Normal, das gibt es nicht, alles ist "Geschmackssache".
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