Diese Schwestern sind eitel, geschwätzig, spitzfindig und neidisch, und doch vereint sie die immer gleiche Sorge um ein unbeschwertes Verhältnis und die heimliche Befürchtung, am Ende doch zu kurz zu kommen. Ironisch, boshaft und geistreich seziert Gabriele Wohmann, die "Virtuosin der Nabelschau", die Gefühle und Gedanken unter Schwestern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Albert von Schirnding bewundert Wohmann: 16 Geschichten über Schwestern, alle selbst ausgedacht. Wohmanns Thema sei dabei, wie die "facta bruta" - Krankheit, Tod - in die scheinbare Idylle des Familienlebens einbreche. Am besten findet der Rezensent Wohmanns böseste Erzählungen.
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