Aus dem Amerikanischen, mit Anmerkungen und einem Nachwort von Alexander Schmitz. Mit einer Einführung von Allen Ginsberg.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.06.2002
Recht beeindruckt ist der Rezensent mit dem Kürzel "ve." von Gregory Corsos lyrischem Talent, und befindet sich damit in guter Gesellschaft zum Beispiel der von Allen Ginsberg, der die Einführung zur ersten Veröffentlichung dieses Gedichtbandes schrieb. Deshalb freut sich der Rezensent auch, dass der neu veröffentlichte, zweisprachige Gedichtband den Autor zu einem bisschen neuer Bekanntheit verhilft. Thematisch findet "ve." den Dichter komplex: "'Benzin' lässt an Tempo, Schub, Energie, modernen Nomadismus denken, aber auch an Krieg, Gestank, Zerstörung, Tod". Dabei hebt er Corsos hohe Glaubwürdigkeit und Authentizität hervor, die in den Augen des Rezensenten mit der schwierigen Jugend des Dichters zu tun hat. Dieses "rücksichtslos authentische" Schreiben führt dazu, dass Corsos Lyrik aufgrund ihrer "Direktheit und Schlichtheit" an vielen Stellen auf den Rezensenten fast klassischer wirkt als viele Ergebnisse der kanonischen, "akademisch legitimierten Poesie."
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