H. C. Artmann - ein Name als Programm. Artmann ist Sprachfex und Lustspieler, Jargon-Jongleur und Reim-Rastelli, ein Tausendsassa der Literatur. In "How much, schatzi?" erzählt er Geschichten, die jede Realität Lügen strafen, um der Wahrheit näherzukommen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.09.2000
Jörg Drews ist vor Freude beinahe außer sich, dass es nach fast dreißig Jahren zu einer Neuauflage dieses "Prosa-Chamäleons" gekommen ist. Er ist entzückt über die "stilistische Meisterschaft" des Autors, sieht Nähen zu Walter Serner und Herzmanovsky-Orlando und weiß die Verbindung von höchsten Höhen des Stils und grober Derbheit sehr zu schätzen. Empfehlen will er den Band allen Lesern, die "changierende Stoffe goutieren können".
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