Aus dem Englischen von Thomas Atzert. Präzis und polemisch widmen sich Fosters Essays dem Aufstieg einer globalen Architektur des Spektakels und setzen sich dabei mit ihren führenden Vertretern wie Frank Gehry und Rem Koolhaas auseinander. In weiteren Essays des Buches begibt sich Foster in aktuelle Auseinandersetzungen über Museen, Kunstkritik und das angebliche Ende der Kunst. Ein Klassiker der Architekturkritik.
Hocherfreut hat Ingo Arend diesen Band mit Essays des Kunsthistorikers und Kunstkritikers Hal Foster aufgenommen, die nun "endlich" auf Deutsch zu haben sind. Er schätzt die klugen Texte, die präzise, facettenreiche Argumentation des Kunstkritikers. Er unterstreicht Fosters kritische Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Design und der Tendenz einer Ausweitung der Kunst ins Leben unter dem Aspekt der Nützlichkeit. Demgegenüber plädiere der Autor für mehr Autonomie in der Kunst und setze hierbei auf eine "kunsthistorisch fundierte Ideologiekritik". Auch wenn Arend hier nicht immer einer Meinung mit Foster ist, labt er sich an der Fülle der erhellenden Einsichten, die dieser Band bereit hält.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr…