Seit wann gibt es Vernissagen? Wie hat sich diese Institution entwickelt? Und was passiert heute auf einer Vernissage? Warum wird dort gegessen und getrunken? Worüber spricht man? Was trägt man? Wer trifft sich auf einer Vernissage? Diese und viele andere Fragen beantwortet Hans Peter Thurn auf seinem Weg durch die Kulturgeschichte der Vernissage.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2000
Von der "Firnissen" über die "Vernissage" zum "preview" - wer mehr über die "Häppchen und Kunst"-Events wissen will, der sollte das Buch von Hans Peter Thurn, Professor für Soziologie an der Düsseldorfer Kunstakademie, lesen. Das meint der Rezensent mit dem Kürzel "zlg". Er findet, dass diese Kulturgeschichte über "Akteure, Voyeure und Parasiten" "facettenreich, unterhaltsam und lebendig" geschrieben ist. Aber keine Angst, Thurns Buch sei keine, sondern wissenschaftlich fundiert und dabei durchaus leicht zu lesen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Als einen amüsanten Streifzug durch ein modernes soziales Ritual schildert Antje Weber dieses Buch des Düsseldorfer Soziologen. "Alle nur denkbaren Aspekte des Vernissagenbesuchs" greife der Autor auf. Ärgerlich sei dabei allenfalls, dass er einige Anekdoten gleich mehrfach verwende - das Buch hätte offensichtlich Kürzungen vertragen. Dennoch weiß sich Weber mit Thurns Deutung der Vernissage als eines Initiationsritus weitgehend einig und nennt das Buch "geradezu witzig".
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