Herausgegeben von Anna Mikula. Zum 60. Geburtstag von Harry Rowohlt erscheint eine Auswahl seiner Briefe aus den Jahren 1966 bis 2004.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.06.2005
Fans aufgemerkt, es gibt "Nachschub", ruft Christoph Bartmann. Geschriebenes von Harry Rowohlt nämlich, und das gab's ja lange nicht mehr. "Nicht weggeschmissene Briefe", wie es im Titel heißt. Bartmann findet es auch prima, dass sie nicht weggeschmissen wurden, und hat die Sammlung von Schreiben an jede Menge illustre und unbekannte Zeitgenossen mit Vergnügen gelesen. Dennoch wagt er zu fragen, ob die Begeisterung für einen Literaturübersetzer, die dieser Band dokumentiert - alle wollen was von ihm -, nicht ein bisschen zu weit führt, ob es nicht "ein bisschen zu viel Kult und Konsens" um Harry Rowohlt gibt. Aber wie auch immer: Dem Leser macht's Spaß!
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