Diese Aufsatzsammlung enthält zwanzig Beiträge von Hein Kötz, die an ganz unterschiedlichen, zum Teil schwer zugänglichen Stellen veröffentlicht worden sind, aber gerade in ihrer Zusammenschau einen Eindruck seines wissenschaftlichen Stils und seiner Interessenschwerpunkte vermitteln. Die Aufsätze sind in Zuschnitt und Herangehensweise nicht der traditionellen Rechtsdogmatik zuzurechnen, sondern befragen ihren Gegenstand vom rechtsvergleichenden Standpunkt aus auf seine Funktion und Leistungsfähigkeit oder vom rechtsökonomischen Standpunkt aus auf seine Effizienz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.01.2006
Rundum gelungen findet Rezensent Wolfgang Schuller diesen Band mit kleineren Arbeiten des Juristen Hein Kötz. Die Beobachtungen und Studien des Autors lobt er als "undogmatisch im Sinne von unbefangen", auch weil dieser gelegentlich ein wenig Spott mit Kollegen treibe, die sich allzusehr in "überflüssigen rechtsdogmatischen Anstrengungen" ergingen. Schuller, der Kötz eine Nähe zum englischen Recht attestiert, würdigt Kötz' verdienstvolle Beiträge für das angestrebte gesamteuropäische Zivilrecht und bescheinigt ihm ein Bewusstsein für die historische Dimension dieser Entwicklung. Angetan hat es ihm auch die "elegante, schwerelose Art", in der Kötz seine Gedanken zu Papier bringt.
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