Henry Ries, Fotograf und Verfasser der Autobiografie "Ich war ein Berliner" und in der Nachkriegszeit mit einem symbolstarken Foto bekannt geworden - es zeigte amerikanische Rosinenbomber im Landeanflug auf Tegel - hat "eben mehr zu bieten als den einen Schlager", mit dem er einst Aufsehen erregt hatte, meint Rezensent Werner A. Perger. So lege der Bildband nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis von der Geschichte der Deutschen im Nationalsozialismus, der Kriegs-, und Nachkriegszeit aus der Perspektive des jüdischen Emigranten Henry Ries ab, sondern verewige darüber hinaus die persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen eines heute 84-jährigen Mannes. Wenn Henry Ries "anekdotische Erinnerungen an die ersten Erlebnisse mit den Nazis", seine Emigration und seine ersten schwierigen Jahre im amerikanischen Alltag beschreibt, beweise er auch erzählerisches Können. Ein Stück dokumentierte "Weltgeschichte", resümiert der zufriedene Rezensent.
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