Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel Th.B. äußert sich in einer Kurzkritik durchaus bewundernd über diesen Band, denn es sei eine schwierige Aufgabe, eine Biografie über einen Sänger zu schreiben, den man nie habe hören können - zumal Caffaralli als Kastrat ein Stimmtimbre hatte, das man sich heute nur noch ausmalen kann. Ortkemper löse sein Problem, indem er Quellenstudium mit romanhaften Techniken verbinde, "was ihm ermöglicht, Caffarelli auf plausible Weise immer wieder Gedanken, Gefühle und Ansichten zuzuschreiben". Der Rezensent lobt auch, dass Ortkemper die psychischen Probleme der Kastraten und das gesellschaftliche Umfeld darstellt.
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