Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.03.2004
Auf den ersten Blick ist die Architektur jener Bereich der technischen Berufe, in dem es die Frauen am weitesten gebracht haben. Der Anteil weiblicher Architektinnen ist von 14,1 Prozent im Jahr 1970 auf heute über 40 Prozent gestiegen, informiert der "sru." zeichnende Rezensent. Der nähere Blick jedoch, den dieser Band in seinen Porträts von Schweizer Architektinnen gewähre, mache deutlich, dass Differenzierungen angebracht sind. Nach wie vor nämlich, so "sru.", sind die weiblichen Vertreterinnen ihres Berufs auf die Bereiche Innendesign und Ausstellungsbau konzentriert. Die "Königsdisziplin" Städtebau sei nach wie vor zu großen Teilen in männlicher Hand. Der Band besteht aus Essays zum Werk der Architektinnen und dazwischen gestreuten Porträts von 24 Vertreterinnen der Zunft, schreibt unser Rezensent.
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