Aus dem Russischen von Brigitte van Kann. Herausgegeben von Peter Urban.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.01.2005
Dieser Band ist, so Ralph Dutli, die wohl kaum noch zu übertreffende Entdeckung des Tschechow-Jahres. Es erinnert sich, fünfzig Jahre später, der einstige Freund der späten Lebensjahre des Dichter, der erste russische Literaturnobelpreisträger, Iwan Bunin. Fast sei es nicht zu glauben, wie ein Autor über den anderen derart "respektvoll und hellhörig, so kompetent und uneitel" schreiben könne - und umso erstaunlicher und erfreulicher. Fertig geworden ist Bunin zwar nicht mit diesem Werk, aber auch die nach seinem Tod vorgefundenen Fragmente enthalten eine "Fülle präziser Anekdoten und sprechender Szenen", die diesen Band zum wahren Schatz für jeden Tschechow-Freund machen.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…